Sanierungserfolge - Wir ziehen Bilanz

2014

Historische Grabsteine kehren nach Döblitz zurück

Vorher

Nachher

Als eine der ersten Maßnahmen nach Gründung des Fördervereins wurden die historischen Grabsteine an einem trockenen Ort eingelagert, um sie vor weiteren Witterungseinflüssen zu schützen.

Im Herbst 2014 kamen sie wieder zurück nach Döblitz. Sie fanden sowohl Platz in den Nischen der Kirchenmauer, die im Vorjahr fertiggestellt wurde, als auch unter dem Dachvorsprung im Eingangsbereich der Dorfkirche Döblitz.

2013

Kirchhofmauer wird weiter gedeckt

Vorher

Nachher

2012

Kirchhofmauer wird weiter gedeckt

2011

Neubeplankung der Empore und des Uhrwerkbodens

Bestandsaufnahme und Reinigung der Orgel

Restaurator Hr. Schöne untersucht Kirche

2010

Kirchenschiff erhält neues Dach

Um die Bausubstanz zu schützen, ist es dringend notwendig, das Dach neu einzudecken. Die entstehenden Kosten werden sowohl aus Fördermitteln als auch mit Eigenmitteln gedeckt. Eigenmittel konnte der Förderverein dank Spenden bilden und durch den Erlös aus den seit 2002 stattfindenden Veranstaltungen.

Zustand vor Baubeginn

Foto: Katrin Kamara
Foto: Katrin Kamara

Das Dach ist undicht, es regnet seit längerer Zeit hinein. In der Folge ist der Dachstuhl morsch, Wasser ist ins Mauerwerk eingedrungen, im Kircheninnenraum sind Wasserflecken an den Wänden und der Decke zu sehen.

Während der Bauarbeiten

Die Firma Scholz Bau erneuert den Dachstuhl, bevor das Dach neu eingedeckt wird.

Ohne Dach ist der Kircheninnenraum der Witterung ausgesetzt. Um ihn zu schützen, werden Kanzel und Orgel wetterfest gemacht.

Das Dach ist fertig

Das Dach ist fertig! Zur Dachsanierung zählten folgende Arbeiten:

  • Dachstuhl erneuern
  • Dachziegel austauschen
  • Übergänge zwischen Mauerwerk und Dach schießen
  • Dachziegelkante am Giebel verkleiden
  • Dachrinne an Kirchenschiff und Anbau anbringen

Rotes Dach auf einem denkmalgeschützen Bauwerk? Ursprünglich sollte das Kirchenschiff tatsächlich mit alten Dachzeigeln neu eingedeckt werden. Vor diesem Hintergrund konnte 2006 der Förderverein Dachziegel einer alten Scheune im Ort für die Dachsanierung des Kirchenschiffes sichern und auf dem Kirchengelände lagern. Doch die Entscheidung für alte Ziegel hätte langfristig zu Schwierigkeiten führen können. Welche Lebensdauer haben die alten Dachziegel noch? Woher bei Dachschäden die gleichen alten Dachziegel beziehen? Die Überlegungen mussten langfristig angelegt sein und die gefundenen Lösungen lange halten. So fiel die Entscheidung in Absprache mit dem Denkmalschutz zu Gunsten neuer handelsüblicher Dachziegel aus.

Das Wichtigste ist jedoch, das Dach ist wieder dicht. Der Förderverein hat damit sein dringendstes Ziel erreicht. Das nächste große Ziel ist die Sanierung der im Original erhaltenen Ibach-Orgel von 1862.

Glocke wird neu eingehängt

Am 23.01.2010 wird die Glocke neu eingehängt. Dafür wird sie zunächst an einem Stahlträger befestigt. Um den Stahlträger werden Ketten gelegt, an denen Stahlträger und Glocke nach oben gezogen werden. Der Stahlträger wird so gedreht, dass er in der Haltevorrichtung einrastet. Die Glocke ist aufgehängt.

Der Dorfkirche Döblitz ist von ursprünglich drei Glocken nur diese eine geblieben. Laut Inschrift wurde sie 1834 von den Gebrüdern Ulrich in Laucha gegossen. Es ist denkbar, dass die anderen beiden zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurden. Gesicherte Informationen darüber fehlen bislang.

2009

Glocke wird ausgehängt

Am 28.12.2009 überprüft die Firma Glocken & Kirchentechnik die Glocke der Dorfkirche Döblitz. Zu diesem Zweck wird sie aus ihrer Haltevorrichtung ausgehängt und auf dem Boden abgestellt.

2008

Orginalaltarbild kehrt zurück

Das Orginalaltarbild kehrt aus dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle nach Döblitz zurück. Es zeigt eine Darstellung des Abendmahls und kam vor ca. 20 Jahren zur Restaurierung nach Halle.

Fußboden im Kircheninnenraum wird repariert

2007

Auch 2007 ist in Sachen Sanierung ein ruhiges Jahr, um für große Vorhaben Kräfte zu sammeln. In wenigen Jahren soll der Dachstuhl erneuert und das undichte Dach des Kirchenschiffes gedeckt werden. Es werden daher Angebote eingeholt und miteinander verglichen, es werden mögliche öffentliche Drittmittelquellen gesucht. Die das Jahr begleitenden Veranstaltungen und Spenden helfen, die nötigen Eigenmittel für die Umsetzung so großer Vorhaben weiter wachsen zu lassen.

2006

Das große Ziel, auf das der Förderverein hinarbeitet, ist die Dachsanierung des Kirchenschiffes in ein paar Jahren. Da die Kirche unter Denkmalschutz steht, sollen alte Dachziegel verwendet werden. Diese darf der Förderverein von einer alten Scheune im Ort nehmen und lagert sie sicher auf dem Kirchengelände.

2005

Vorher

Welche Aufgaben bevorstehen

  • Dachstuhl des Anbaus wird ausgetauscht und neu mit den alten Ziegeln wieder eingedeckt.
  • Reparatur der Umfriedungsmauer 
  • Pflastern des Eingangswegs
  • Eingangspfeiler neu gemauert
  • Eingangstor entrostet, gestrichen und wieder eingebaut

Nachher

Neues Ziffernblatt ziert Kirchturm

Vorher

Nachher

Das neue Ziffernblatt wird an der Kirchturmuhr angebracht: Nach 30 Jahren zeigt die Turmuhr nun wieder die Zeit an. Auch die Glocke schlägt wieder zur vollen Stunde.

Sicherungsarbeiten an Nord- und Südgiebel

Vorher: Nord- und Südgiebel

Nordgiebel

Nachdem 2002 die Nordseite notdürftig gesichert worden war, konnten 2005 umfangreichere Arbeiten durchgeführt werden.

Südgiebel

2004

  • Beschaffen von Pflastersteinen zur Ausbesserung des Weges zwischen Kirche und Eingangstor
  • Sanieren der baufälligen Kirchhofmauer
  • Aufräumen des Kirchengeländes
  • Anfertigenlassen eines neuen Ziffernblattes für die Kirchturmuhr

2003

  • Sichern der barocken Grabmale auf dem Kirchengelände (Steinmetz Weißgerber, Halle)
  • Reparatur des nördlichen Turmgiebels durch (Steinmetz Mike Gebhard, Wettin)

2002

Notfallmaßnahme: Sicherung des Nordgiebels

Der Turm war 2002 einsturzgefährdet und musste gesichert werden.

Die Bilder sind von der Süd-West-Seite aufgenommen, doch sieht man auf dem ersten der drei Bilder das Gerüst im Hintergrund. Dieses Gerüst steht an der Nordseite. Das Ergebnis der Notsicherung sieht man auf dem zweiten und dritten Bild.

Giebelkreuz und Ortswappen

Pfarrsprengel Wettin

Stadt Wettin-Löbejün

       Stadt Wettin-Löbejün